Aromatherapie im Alltag anwenden

In unserem zweiten Beitrag zum Thema Aromatherapie, möchte bevor es in die Videos geht schon einen kleinen Vorgeschmack geben in die alltagstauglichkeit von ätherischen Ölen.

 

 

Alltagstauglichkeit von ätherischen Ölen

 

Je mehr man sich mit diesen auseinandersetzt, desto weniger möchte man sie missen, die ätherischen Öle, die wirklich effektive Alltagshelfer und Alltagsbegleiter sein können. Ich werde im Verlauf des Artikels drei Nennen, die man quasi als „Aromatherapieanfänger“ und ohne eine große Summe Geld auszugeben in seine Hausapotheke integrieren kann.

In meinem persönlichen Haushalt gibt es mittlerweile viele, die auch stimmungsabhängig sind und für jedes Familienmitglied das Bevorzugte, mit unterschiedlichen Wirkweisen. Für das Schulkind, welches sich schlecht auf die Mathehausaufgaben konzentrieren kann, beispielsweise Zitronenöl im Diffuser, für das Kleinkind Mandarinenöl, gemischt mit Vanille, ein sehr beliebtes Öl bei Kindern und für mich selbst gerade beim Arbeiten, da es die Konzentration fördert, Strukturen schafft und für einen klaren Kopf sorgt: Zypressenöl.

Es ist natürlich wichtig das Öl auch gerne zu riechen, denn es nützt natürlich nichts um die positive Wirkweise zu wissen, sich aber zu quälen, da man den Duft als unangenehm empfindet. Das gilt selbstverständlich auch in der Pflege. Die Auswahl des ätherischen Öls geschieht in Abstimmung mit den Vorlieben und Abneigungen der zu versorgenden Person.

Mir geht es z.B.  so, dass ich um die positiven Eigenschaften von Sandelholz weiß ( Belebend bei Erschöpfung, Einsatz bei Harnwegsinfektionen, Reizhusten, Gelassenheit fördernd usw.) und auch immer mal wieder versucht habe mich diesem Öl zu nähern, sei es über den Diffusor zur Raumbeduftung, oder in einem Trägeröl, ich mag ihn einfach nicht riechen.

Es gibt immer auch Alternativen, mit ähnlicher Wirkweise und es lohnt sich deshalb sich die Profile von möglichst vielen ätherischen Ölen anzuschauen.

 

Hausapotheke mit ätherischen Ölen

Beginnen, sich eine kleine Hausapotheke zusammen zu stellen, kann man sehr gut mit diesen drei Ölen:

  1. Lavendel (ein besonders vielseitiges Öl, was in keiner Hausapotheke fehlen sollte, Anwendung: Verbrennungen, Verletzungen wie Schnittwunden, Muskelkater, Schlaflosigkeit, Unruhe, Schmerzen, Sonnenbrand)
  2. Pfefferminzöl, Anwendung: ( Juckreiz, Kopf-und Muskelschmerzen, Reisekrankheit, Wetterfühligkeit, Erschöpfung)
  3. Zitronenöl, Anwendung (Infekte, Insektenstiche, Nasenbluten, Übelkeit, Konzentrationsstörungen)

Auch noch zum Basissortiment gehören können: Geranium, Eukalyptus und Teebaumöl.

 

Achten Sie auf Qualität

Im letzten Beitrag bereits einmal angesprochen, das A und O für einen erfolgreichen und freudvollen Umgang mit den ätherischen Ölen, ist die Qualität. Einem Fläschchen mit ätherischem Öl, sieht man leider nicht unbedingt an, ob es sich um ein Billigprodukt handelt und so muss man einige Dinge beachten, um minderwertige Ware von Qualitätsware zu unterscheiden. Im nächsten Blogbeitrag zum Thema, werden wir uns dieser Unterscheidung und den Kriterien widmen und diese einmal genauer betrachten.

Bis dahin eine gute Zeit und viel Freude beim Ausprobieren

Ihre Lisa Ruchnewitz

Lisa Ruchnewitz

Autor: Lisa Ruchnewitz

Lisa Ruchnewitz, exam. Altenpflegerin, Pflegedienstleitung (Leitende Pflegefachkraft), ICW Wundexpertin, Diplom Pflegepädagogin, Entspannungspädagogin, med. Fußpflege in Ausbildung. In meiner Pflegelaufbahn die seit ca. 20 Jahren andauert, habe ich in vielen verschiedenen Bereichen in unterschiedlichen Funktionen gearbeitet. Ich kenne die Pflege aus der Perspektive einer Auszubildenden über die Arbeit als Leitungskraft für eine Tagespflege und eine stationäre Pflegeeinrichtung, bis hin zur Lehrerin für Pflege und Dozentin in der Fort-und Weiterbildung. In meinen unterschiedlichen Fachfortbildungen habe ich zusätzliches Wissen erworben um auch im Unterricht nah an der Basis bleiben zu können. Auch jetzt habe ich den Kontakt zu Dieser nicht verloren und mache kleine Ausflüge in die ambulante Pflege hin und wieder.   Fachthemen die mir immer wieder besonders am Herzen liegen, sind z.B. die Basale Stimulation, Schmerz, Wunden, Psychohygiene für Pflegefachkräfte, Berufspolitisches und alles im Bereich Ethik in der Pflege.   Ich nehme in den Blogbeiträgen, aktuelle Pflegethemen auf und beleuchte aber auch Themen, die gerne „vergessen“ werden. Es ist mir wichtig, verschieden Perspektiven darzustellen und mich ab und an auch einmal kritisch über die Pflege zu äußern, denn Wachstum ist nur möglich, wenn man die Dinge hinterfragt und Willens ist sich weiterzuentwickeln.   Ich freue mich immer über Anregungen und würde mich freuen immer mal wieder mit Ihnen in den Austausch zu gehen.

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