Mindset für den Start in einen Fernlehrgang – Blogreihe

Mindset für den Start in einen Fernlehrgang - Blogreihe

Erwachsene stehen häufig vor den gleichen Fragen: Was entscheidet über den persönlichen Erfolg? Anstrengung oder Talent? Angeborene Fähigkeiten/Persönlichkeitseigenschaften oder harte Arbeit? Was ist Ihnen wirklich wichtig? Welche Ziele wollen Sie erreichen? Eine schlüssige Antwort darauf können Sie nur selber finden. Allerdings spielt hier auch Ihr individuelles Mindset eine Rolle. 

 

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Inhaltsverzeichnis:

  1. Wie Ihr individuelles Mindset Ihren Erfolg beeinflusst
  2. Wie Sie äußere und innere Blockaden finden
  3. Das persönliche Mindset reflektieren
  4. Sich Unterstützung suchen
  5. Gespräch mit Vorgesetzten
  6. Kollegen als Unterstützer

Lesezeit: 6 Minute / 1041 Wörter

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Wie Ihr individuelles Mindset Ihren Erfolg beeinflusst

Wenn Menschen ein “Fixed Mindset” haben, tendieren sie dazu, einem möglichen Scheitern und damit auch bestimmten Herausforderungen auszuweichen. Häufig glauben sie, dass ihre Begabungen nur in einem oder wenigen Bereichen liegen. Beispielsweise bekommen viele Frauen auch heute noch von Kindesbeinen an vermittelt, dass sprachliche und soziale Fähigkeiten “typisch weibliche Talente”, Naturwissenschaft und Technik dagegen männliche Domänen sind. Bei späteren beruflichen Entscheidungen wirken sich vor diesem Hintergrund auch die bereits angesprochenen negativen Glaubenssätze aus. Das Experiment mit dem “falschen” Lob weist drauf hin, dass sie in hohem Maße auf unbewussten Konditionierungen beruhen, deren Wurzeln in der frühen Kindheit oder in der Schulzeit liegen.

Dagegen ist ein “Growth Mindset” eine gute Grundlage dafür, mit Herausforderungen auf konstruktive Weise umzugehen. Menschen mit einem solchen Mindset kennen ihre Schwächen und sind bereit, sie zu überwinden. Niederlagen und Fehler schrecken sie nicht ab, ihre Ziele weiter zu verfolgen, sondern vor allem Möglichkeiten, daran zu wachsen und daraus zu lernen.

 

Wie Sie äußere und innere Blockaden finden

Auf den ersten Blick erscheint es so, dass unser Mindset tief in unserer Persönlichkeitsstruktur verankert ist und wir damit leben müssen. In einem gewissen Umfang stimmt das auch – die wenigsten Menschen sind in der Lage, sich komplett zu ändern. Trotzdem gibt es Möglichkeiten, das eigene Mindset zu beeinflussen und insbesondere Blockaden aufzuheben. Wenn Sie derzeit gerade dabei sind, einen Fernlehrgang zu absolvieren und sich Gedanken machen, wie Sie Ihre Weiterbildung absolvieren und welchen Einfluss diese auf ihre beruflichen Perspektiven haben wird, ist das ein guter Zeitpunkt, um auch einmal Ihr persönliches Mindset zu reflektieren.

 

Das persönliche Mindset reflektieren

Hierbei helfen Ihnen Antworten auf die folgenden Fragen:

  • Stehen Sie hinter der Entscheidung, eine Weiterbildung zu beginnen oder wurde diese Idee vor allem von außen an Sie herangetragen?
  • Freuen Sie sich auf den Kurs oder empfinden Sie ihn als Belastung?
  • Welche Erfahrungen verbinden Sie mit Lernen in einem formalen Rahmen? Haben Sie sich in früheren Weiterbildungen gut behauptet oder ist in ihrer Erinnerung damit eine eher schwierige Zeit verbunden?
  • Haben Sie bereits Erfahrung mit Fernkursen und E-Learning-Methoden oder betreten Sie damit absolutes Neuland? Fühlen Sie sich beim Gedanken daran überwiegend sicher oder haben Sie viele offene Fragen?
  • Welche persönlichen Ziele verbinden Sie mit Ihrem Kurs? In welchem Maße glauben Sie, dass diese Weiterbildung Ihnen helfen wird, diese Ziele zu erreichen?

Falls Sie auf diesen Fragenkatalog vor allem positive Antworten finden, sicher sind, dass Sie Ihre Weiterbildung erfolgreich absolvieren und diese Ihre persönlichen Ziele unterstützt – herzlichen Glückwunsch! In diesem Fall starten Sie wahrscheinlich mit einer sehr positiven Einstellung in Ihren Kurs. Schwierige Aufgaben und Phasen während der Weiterbildung werfen Sie nicht aus der Bahn, sondern sind vor allem eine Möglichkeit, Ihre persönlichen Fähigkeiten und Ihr Wissen zu erproben und weiterzuentwickeln.

 

Sich Unterstützung suchen

Wenn Sie anhand unserer Fragen auf Unsicherheiten stoßen, kommt es darauf an, herauszufinden, warum das so ist und in welchen Bereichen diese Unsicherheiten liegen? Vielleicht sind Sie aus bestimmten Gründen derzeit gar nicht motiviert, eine Weiterbildung zu beginnen. Woran liegt das?

Möglicherweise sind Sie beruflich so beansprucht, dass Sie befürchten, den Kurs zeitlich nicht zu schaffen? Möglicherweise ist bisher auch gar nicht absehbar, wie diese Ausbildung zu Ihrer künftigen Karriere beiträgt oder Ihre aktuellen beruflichen Handlungsmöglichkeiten verbessert? In diesem Fall haben Sie Klärungsbedarf in ganz praktischen Dimensionen – gut ist, wenn Sie sich hierfür Unterstützung suchen.

 

Gespräch mit Vorgesetzten

Ein Gespräch mit Ihrem Vorgesetzten räumt sehr wahrscheinlich Hindernisse aus dem Weg, die sich aus der Verbindung aus Beruf und Ausbildung ergeben. Vor allem dann, wenn Sie einen längeren Fernlehrgang planen, ist eine solche Abstimmung wichtig, damit Sie nicht irgendwann an Konflikten zwischen verschiedenen Aufgabenfeldern scheitern. Sie können nicht immer davon ausgehen, dass Ihr Chef von sich aus daran denkt, dass Ihre Ausbildung auch Zeit erfordert. In einem solchen Gespräch haben Sie jedoch gute Argumente in der Hand – schließlich profitieren von der angestrebten höheren Qualifikation nicht nur Sie selbst, sondern auch Ihr Arbeitgeber. Wenn Sie sich auf dieses Gespräch vorbereiten, sollten Sie sich auf den Nutzen Ihrer Ausbildung für das Unternehmen fokussieren und für Schwierigkeiten, die Sie sehen, bereits eigene Lösungsvorschläge formulieren.

 

Kollegen als Unterstützer

Auch Kollegen können wirkungsvolle Unterstützer sein – wenn sie Ihre Pläne kennen und Sie Ihnen ebenfalls entgegenkommen. Beispielsweise ist es möglich, langfristig abzusprechen, wer Sie vertritt, wenn Sie im Rahmen Ihres Kurses Präsenzveranstaltungen absolvieren, die nicht auf das Wochenende fallen oder Sie freie Zeit benötigen, um sich auf eine Prüfung vorzubereiten. Zu einem anderen Zeitpunkt können Sie sich dann gegenüber Ihren Kollegen mit einem Zusatzdienst oder einer anderen Hilfestellung revanchieren.

Vor allem Frauen werden häufig in ihrem privaten Umfeld auf Hindernisse stoßen, wenn sie eine Weiterbildung beginnen wollen. Partner, Kinder, Haushalt … fordern nach der Arbeit fast Ihre ganze Zeit, so dass Ihre Freiräume zum Lernen auf ein Minimum zusammenschrumpfen? Auch hier helfen ausführliche Gespräche und gute Planung – natürlich zusammen mit Ihrem Partner sowie mit älteren Kindern. Machen Sie ihnen klar, warum die Weiterbildung für Sie so wichtig ist, welche Zeit und welchen Rhythmus Sie für das Lernen, für Prüfungsvorbereitungen und somit auch für einen erfolgreichen Abschluss brauchen. Möglicherweise lässt sich der Kurs auch auf einen Zeitpunkt legen, zu dem Ihr Partner nicht selbst durch berufliche Aufgaben oder eigene Qualifizierungsmaßnahmen so stark belastet ist, dass er für Sie aus objektiven Gründen gar nicht als Unterstützer wirksam werden kann. Die nächste Frage besteht darin, welche Menschen aus ihrem privaten Umfeld – Eltern, andere Verwandte, Freunde – Sie während der Ausbildungszeit oder in besonders fordernden Etappen noch entlasten können. Wichtig ist auch, dass Ihr privates Umfeld weiß, dass und warum Ihnen Ihre Ausbildung wirklich wichtig ist und welche Ziele Sie damit verbinden.

 

Im nächsten Blogbeitrag am 13.11.2017 erfahren Sie mehr darüber, wie  Sie Ihr Mindset ändern können.

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