Psychische Belastungen meistern

Aufgrund der aktuellen Situation und den damit verbundenen Belastungen, sind wir alle vor größere Herausforderungen gestellt derzeit. Viele Menschen arbeiten von Zuhause, soziale Kontakte sind eingeschränkt, die „normalen“ Freizeitaktivitäten sind nicht möglich, Kinder müssen Zuhause neben der Arbeit beschäftigt werden und nicht wenigen fällt sprichwörtlich die Decke auf den Kopf.

 

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Wir Menschen sind soziale Wesen und genetisch in uns verankert ist der Wunsch nach Nähe und Zugehörigkeit. Das Einsamkeit krank macht, ist genügend erforscht.

Wenn also das Sozialleben wegfällt, dann ist das für uns schwierig.

„Genau wie die Corona-Krise für körperlich Vorerkrankte gefährlicher ist, verhält es sich auch bei Menschen mit psychischen Erkrankungen. Wenn diese nun zusätzlich sozial isoliert sind und dann noch mit Katastrophengedanken ringen à la ‚Hört das jemals wieder auf?  Wie schlimm wird es noch werden?‘, dann können sich deren Ängste potenzieren“ (Quelle: https://www.hessenschau.de/gesellschaft/tipps-von-psychotherapeutin-so-koennen-wir-die-psychische-belastung-durch-corona-meistern,corona-psyche-100.html#Distanz Zugriff: 21.03.2020 15.15 Uhr)

In dem Interview mit der Präsidentin der Psychotherapeutenkammer Heike Winter auf:

https://www.hessenschau.de/gesellschaft/tipps-von-psychotherapeutin-so-koennen-wir-die-psychische-belastung-durch-corona-meistern,corona-psyche-100.html#Distanz

findet man Tipps um sich psychisch gesund zu erhalten bzw. die Belastung auf einem annehmbaren Grad zu halten.

Sich an die Sicherheitstipps zu halten, um sich sicher zu fühlen, nicht in Panik zu verfallen, sich auf Schönes zu freuen bzw. etwas für „danach“ zu planen, sich eine Struktur zu schaffen, auch wenn Abläufe nun anders sind, sich Aufgaben suchen, die auch Zuhause sinnbringend sind und sich nicht mit Katastrophennachrichten berieseln zu lassen, sind sicher einige schon hilfreiche Tipps.

Auch Sport (und wenn es Workoutvideos oder Treppensteigen sind), spielt eine wichtige Rolle um psychisch stabil zu bleiben.

In jedem Fall ist es wichtig Kontakt zu halten mit Familie, Freunden und dem sozialen Umfeld. Hier müssen wir nun auf die Medien zurückgreifen.

Auch beim Stern kann man einen kleinen Bericht mit Tipps zum Thema lesen:

https://www.stern.de/gesundheit/corona-isolation–so-erhalten-sie-ihre-geistige-gesundheit-9189320.html

Wir könnten hier sicherlich noch sehr viel mehr hinzufügen, aber in jeder Hinsicht gilt es eine bestimmte Übersichtlichkeit zu wahren und jedem die Möglichkeit zu bieten, sich seine Schwerpunkte gut überlegt zu schaffen. Der Sinn liegt darin, Anreize zu schaffen, die Perspektive zu wechseln bzw. unterschiedliche Perspektiven zu schaffen um sich weitgehend gesund und stabil zu halten. Es prasselt gerade so viel auf uns ein, dass es für jeden Einzelnen wichtig ist selbst zu schauen und zu überprüfen, was genau, ist jetzt für mich dran, in welcher Beziehung möchte und muss ich es mir jetzt leichter machen, mir Raum schaffen oder auch Hilfe suchen.

In diesem Sinne, passen Sie auf sich auf, bis zum nächsten Beitrag Ihre

Lisa Ruchnewitz und das Team der Höher Akademie

 

 

 

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