Psychohygiene inkl. Coachingübung zur Vorbereitung auf Webinar

Hier kommt nun eine weitere Coachingübung zur Vorbereitung auf das Webinar Psychohygiene für Pflegekräfte Teil 2.

 

[box]

Inhaltsverzeichnis:

  1. Psychohygiene – Tools um Stress im Alltag zu reduzieren
  2. Zitate
  3. Psychohygiene – ein Auseinandersetzung zwischen Seele und Gesundheit
  4. Das ABC Modell
  5. Fazit

Lesezeit: 2 Minute / 567 Wörter

[/box]

 

Psychohygiene – Tools um Stress im Alltag zu reduzieren

 

In diesem zweiten Webinar im Februar, sollen Sie einige Tools (also ein Handwerkszeug) an die Seite bekommen, um Stress im Alltag zu reduzieren und bewusster mit sich und seiner Zeit umzugehen, denn letztendlich ist uns allen bewusst, dass wir nur ein Leben haben und die meisten Menschen möchten dieses Leben so für sich nutzen, dass sie eine höchstmögliche Zufriedenheit und Glück für sich erzielen.

 

Zitate

Zu diesem Stichwort einmal zwei Zitate, die sehr deutlich machen, was für uns möglich ist und was häufig ein Problem ist:

„wenn wir alles täten, wozu wir imstande sind, würden wir uns wahrscheinlich in Erstaunen versetzen“. (Thomas Alva Edison)

„Unsere größte Angst ist nicht unzulänglich zu sein. Unsere größte Angst besteht darin grenzenlos mächtig zu sein. Unser Licht, nicht unsere Dunkelheit ängstigt uns am meisten.“ (Nelson Mandela)

 

Psychohygiene – ein Auseinandersetzung zwischen Seele und Gesundheit

Die Auseinandersetzung mit dem Thema Psychohygiene, setzt die Auseinandersetzung mit der Seele (also unserer eigenen Seele) und der Auseinandersetzung mit dem Thema Gesundheit heraus. Denn Hygiene steht hier stellvertretend für Gesundheit.

Das bedeutet also, wir müssen herausfinden, was uns gesund erhält und wie man ggf. Gesundheit wieder herstellt.

Erst einmal soll es ja um die Prävention gehen und für diese müssen wir Faktoren identifizieren, welche für eine erhöhte Belastung sorgen. Dies können Sie einerseits mit dem Fragebogen zum Thema Stress, welchen die TN des ersten Webinars evtl. bereits ausgefüllt haben (siehe unten), zweitens mit der weiteren Übung (siehe letzter Blogbeitrag und Webinar 1 und dazu stelle ich Ihnen jetzt eine weitere Übung vor, welche dazu beiträgt, das eigene Verhalten zu reflektieren und es so möglich zu machen seinem „inneren Schweinehund“ konstruktiv zu begegnen um schädigendes Verhalten herauszufiltern.

Im nächsten Webinar werden wir hierzu auch eine kurze Meditation einbauen.

 

Das ABC Modell

Es gibt das sog. ABC Modell, welches genutzt wird, um proaktiv das eigene Leben zu gestalten und man sich mehr und mehr bewusst macht, dass es nicht andere sind, die das eigene Leben lenken, sondern man selbst!

A =  Auslöser (alle Reize die uns täglich treffen z.B. Mail vom Chef, Stress mit der Kollegin, Rechnung die noch bezahlt werden muss etc.)

B =  Bewertung (diese Reize werden erst zur Belastung durch unsere Bewertung der Dinge)

C =  Consequenz (Welche bewusste Konsequenz/Consequenz) wir ziehen, obliegt unserer eigenen Entscheidung.)

 

 „Zwischen Reiz und Reaktion liegt ein Raum. In diesem Raum liegt unsere Macht zur Wahl unserer Reaktion. In unserer Reaktion liegen unsere Entwicklung und unsere Freiheit“. (Viktor Frankl)“.

 

Fazit

Viel Freude beim Üben! Auf seine Psyche zu achten, heißt hier, die eigenen Gefühle und Gedanken wahrzunehmen, ohne sie zu bewerten und mental in der Lage zu sein, sich nicht mit seinen Gedanken zu identifizieren und auch seine Gefühle aus einer Beobachterperspektive heraus zu beobachten. Das ermöglicht es einem proaktiv Entscheidungen zu treffen und sich nicht fehlleiten zu lassen.

 

  1.  Trainiere bewusst den Autopiloten in deinem Kopf regelmäßig zu unterbrechen und Gefühle und Gedanken, bewusst zu beobachten.
  2.  Sei bewusst im Hier und Jetzt und nimmt Umgebung, dich selbst und den jetzigen Augenblick wahr.
  3.  Lerne den Raum zwischen Reiz und deiner Reaktion immer größer werden zu lassen, um dir Raum zu geben, gute und gesunde Entscheidungen für dich zu treffen!

Kommentar verfassen

Scroll to Top